Am 22.09.2026, 17:00 Uhr bis ca. 19:15Uhr
Wir treffen uns um 17:00Uhr bei „Max und Moritz“ (Mainzer Straße 25-29, 67657 Kaiserslautern). Dort steht ein Bus bereit, der uns zu den einzelnen Etappen bringt, und dort wird unsere Exkursion auch wieder enden.
Wohnhochhäuser In Kaiserslautern (von außen):,Max und Moritz“ (1970), Wohngebiet Betzenberg mit Schwerpunkt Hochhäuser Kantstraße (um 1970) und je nach Wetter einem Abstecher zum Gelände des frisch entschiedenen, städtebaulichen Wettbewerbs.
Wohnen im Hochhaus galt in der ganzen BRD noch zu Beginn der 1970er Jahre als schick und fortschrittlich, doch gegen Mitte/Ende des Jahrzehnts kippte die Stimmung. Hochhäuser wurden zum Symbol einer verfehlten Stadtplanung und zum typischen Bestandteil abgehängter, problembelasteter Viertel. Wir werden uns ein paar Kaiserslauterer Wohnhochhäuser genauer anschauen und miteinander über Probleme, Potenziale und Gedanken zur zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten sprechen.
Auf dem Betzenberg kann man die negative Entwicklung beispielhaft an der Hochhausbebauung der Kantstraße ablesen: Trotz kritischer Stimmen aus der Nachbarschaft wurden die Gebäude zur Zelt ihrer Entstehung als attraktiver Wohnraum In urbaner Lage und vielversprechende Investitionsmöglichkeit angepriesen, heute gelten sie als heruntergekommen und „problematische Adresse“. Doch woran liegt es? Lediglich daran, dass Sanierungen jahrelang aufgeschoben wurden und es an günstigen Alternativen auf dem Wohnungsmarkt fehlt? Wurde nicht genug auf eine diverse Zusammensetzung der Mietparteien geachtet? Oder birgt die Architektur selbst schon Risikofaktoren, die sie zum Brennpunkt werden ließen? Gäbe es realistische Möglichkeiten zur Aufwertung dieses Lebensraums? Kann die geplante Bebauung des Brachlands in der Nähe des Stadions eine positive Dynamik in das Quartier tragen?
Anmeldung unter www.diearchitekten.org/stadtspaziergang1


